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Für richtiges Deutsch 1 2 3 4 5
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Schon
lange bemängele ich, dass unsere Sprache immer mehr in Wort
und Schrift verkümmert. Falsche Rechtschreibung und Interpunktion
sind da fast harmlose Varianten. Da kamen vor einiger Zeit
ein Bastian
Sick (Der Dativ ist dem Genitiv
sein Tod) und ein Wolf
Schneider (Deutsch!) gerade richtig,
um auf erstaunlich viele Unkorrektheiten aufmerksam zu machen,
die uns täglich »um
die Ohren gehauen werden«.
Ich möchte nicht den »Oberlehrer« spielen. Ich möchte auch keine Dialekte mit ihren so gewachsenen
Eigenheiten angreifen. Ebenfalls habe ich Verständnis für
so nicht gewollte Schreibfehler. Versprecher in Radio und TV beruhen oft auf mit zu wenig Überlegung und zu schnell herausgebrachten
Sätzen. Auch das kann ich verzeihen, zumal ich in diesem
Fall über viele Kuriositäten lachen kann. Aber wenn
Worte, schon unbewusst, immer wieder falsch eingesetzt werden, kann ich das so nicht unwidersprochen
hinnehmen. Ich möchte hier in kurzer Form einige Beispiele
nennen, die so, täglich, zum Teil mehrfach, zu hören
sind, auch bei Fernseh- und Radiosendern, von denen man glaubt,
deren Redakteure und Moderatoren könnten unsere Sprache richtig
interpretieren und aussprechen.

• Ich beginne mit einer heute großen »Mode«: Kurzer Vokal,
wo ein langer hingehört. Dieser wird, leider sehr oft,
falsch eingesetzt.

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Beispiele:

Telefon
relativ
positiv
defensiv
schon |
falsch
gesprochen

Tellefon
rellativ
possitiv
deffensiv
schonn |
richtig
gesprochen

Teelefon
reelativ
poositiv
deefensiv
schoon |

Und immer wieder »gern« gesagt (gehört) der Plural von Stadt: die Stätte.
Es sind immer noch Steedte, eine
Stätte ist nun mal etwas ganz anderes. Ich könnte noch
viele Beispiele nennen. Auch laut Duden gibt es keinen Grund,
diese Worte mit kurzem Vokal, also falsch, auszusprechen. weiter

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